Über mich

“Ich bin bereit, überallhin zu gehen, wenn es nur vorwärts ist.” Martin von Arrival Planet

(Zitat Livingstone – Britischer Forschungsreisender 1813-1873)

Ich kann ihn verstehen, diesen David Livingstone. Ich teile mit ihm nicht nur diese Lebensweisheit, sondern auch die Liebe zu Afrika, speziell zu Uganda. Dort habe ich vor vielen Jahren traditionell geheiratet, ich durfte die Menschen in Uganda hautnah kennenlernen. Dieser Abschnitt meines Lebens hat wesentlich dazu beigetragen, wie ich heute lebe und wie ich heute die Welt sehe!

Wie bin ich zum Reisen gekommen? Was liegt als Geographiestudent näher, als die Welt zu bereisen. Meine erste Fernreise war in dieser Zeit und sie führte mich nach Thailand. Ich fühlte mich damals als echter Pionier der die Welt entdecken wollte, so wie damals David Livingstone. Nur das in Thailand schon vor mir viele Millionen Menschen waren, denn in Thailand  beginnt jeder Weltenbummler seine „Fernreisekarriere” und das Reisen hat sich seit Livingstone elementar verändert. Sehr naiv war ich und natürlich enttäuscht, denn als echter Entdecker hätte ich viele Jahre früher geboren und aufbrechen müssen. Ich war aber auch schockiert über meine Reisegenossen. Sie glaubten etwas Besonderes zu sein. Alle rannten sie mit „ihrer Reisebibel Lonley Planet” in der Hand herum, klapperten die selbe Route ab, wohnten in den selben Hotels und verabredeten sich Abends in einer anderen Stadt in einer anderen Bar auf ein Bierchen. Im Gegensatz zu mir glaubten sie weiterhin echte Entdecker und wahre Globetrotter zu sein. Nur machten sie sich keine Mühe die Menschen und deren Lebenskultur wirklich kennenzulernen. Nein, so habe ich mir das Reisen nicht vorgestellt! Natürlich verblassen Erinnerungen aber ich weiß noch, dass ich nach dem ersten Schock und meiner naiven Überzeugung zu reisen, meinen inneren Plan und meine Einstellung änderte. Ich wollte nicht die selbe Route abklappern wie alle Anderen. Ich ging abseits der “Trampelpfade” und wollte wirklich in eine andere Welt eintauchen und ein Entdecker meiner eigenen Seele werden. Ich wollte schauen, wie ich in einer anderen Welt zurecht komme, in der man so anders lebt als ich es gewohnt war. Ich wollte wissen wie es sich anfühlt dort alleine zu sein. Seit dieser Reise bin ich ein „Reisejunkie“ mit Leib und Seele und bin hauptsächlich in Afrika und Asien unterwegs. Die Kulturen beider Kontinente sind so unterschiedlich wie Reisende unterschiedlich sein können. Aber jeder sollte lernen sich zu respektieren, denn es gibt nur eine einzige Welt.

Nun aber zu meinem Blog und warum ich das für dich mache?!

Du kennst es vielleicht oder wirst es noch kennen lernen. Wenn du nervös in eine neue Stadt, in ein neues Land ankommst?! Du bist total platt von der Reise und hast irgendwie kein Bock auf Stress. Willst einfach nur mal ankommen, deinen Rucksack ablegen, duschen und in Ruhe dein neues Reiseziel erkunden. Damit dieser Wunsch in Erfüllung geht bin ich da! Ich möchte erzählen, wie du dich in der neuen Stadt, im neuen Land zurecht findest. Ich schreibe darüber, welche öffentlichen Verkehrsmittel du nehmen kannst, wo und wie du ein Fahrticket kaufen kannst und werde das alles mit Fotos dokumentieren. Ich werden dir aber auch sagen wenn es besser ist ein Taxi zu nehmen, all das wirst du hier erfahren.

Meine private Verbindung zu Afrika hat vieles möglich gemacht. Es ergab sich auch, dass wir bei Menschen (hauptsächlich bei Frauen die in Dörfern lebten) Kunsthandwerk einkauften und in Deutschland verkauften. In den Jahren darauf, sind wir über die Grenzen Uganda hinaus gegangen und haben Projekte in vielen Ländern Afrikas und sogar in Asien mit unserem Einkauf unterstützt. Wir haben Werkstätten besucht und Produzenten persönlich kennengelernt. Auch davon möchte ich hier erzählen und diese wertvolle Information gerne an dich weitergeben. Du kannst sie besuchen und kennenlernen. Bestimmt siehst du danach vieles mit anderen Augen; wenn du siehst, unter welchen Umständen diese Menschen oftmals das schönste und feinste Kunsthandwerk herstellen. Vielleicht siehst du dann auch die sogenannte “Entwicklungshilfe” mit anderen Augen?! All diese Begegnungen  haben mich gelehrt, alle Menschen egal woher sie kommen oder wie sie leben, auf einer Augenhöhe zu begegnen. Mich nicht über sie aber auch nicht unter sie zu stellen!

Nun aber genug! Mit einem Zitat habe ich diese Seite begonnen, mit einem Zitat aus Namibia möchte ich enden. Ich hoffe sehr, dass ich dir mit meinen Geschichten und Blogs helfen kann und wenn dir etwas fehlen sollte, lass es mich wissen!

Dein MartinTipp geben

“Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.”

Sprichwort der Ovambo